Chronik

Chronik der Abteilung Karneval

im 1.FC Niedernhausen-Lichtenberg e.V.

Mit dieser Chronik soll ein €Überblick über das Entstehen und Wachsen des Karnevals oder der  Fastnacht  im  Fischbachtal  gegeben  werden.  Betrachtet  man  die  umliegenden Gemeinden, so ist diese Art Fastnacht zu feiern nicht Ausdruck des kulturellen Brauchtums unserer  Region.  Umso  erfreulicher  ist  es,  dass  gerade  wir  im  Fischbachtal  uns  diesen „Luxus“ leisten kö„nnen.  An der Entwicklung sind viele Personen beteiligt. Wollte man alle aufzä…hlen,  würde das den Rahmen eines ܀berblicks sprengen. Die gleiche Aussage betrifft natürlich  auch  alle  Aktiven,  die  Jahr  für  Jahr  ihr  Bestes  auf der  n…ärrischen Bühne geben.
Deshalb bitten wir alle Nichtgenannten um Nachsicht.

Im  Telegrammstil  soll  die  Entwicklung  des  Karnevals  in  Fischbachtal,  soweit
Aufzeichnungen vorhanden sind,  aufgezeigt werden.

 

Bis 1952

Zu Beginn der 50er Jahre fanden in Billings beim „Dascher“ und in Niedernhausen beim „Meenzer“ Fastnachtssitzungen statt.

Heinz Sperl brachte die Begeisterung für eine organisierte Fastnacht von einem Fußball-Lehrgang in Dieburg mit. Mit Gleichgesinnten startete er, aus verschiedenen Gründen im „Schutz“ des Fußballclubs 1.FCN, die heute bekannte „Haiser Fastnacht“.

1953

fand die erste Fastnachtssitzung in der neuen Art beim „Fritze Philipp“ statt. Männer der ersten Sitzung waren neben Heinz Sperl: Georg Berg, der 1. Sitzungspräsident, Bürger­meister Schwebel (de Bals), Robert Schmunk, Philipp Pabst, Ewald Ritter.

Heinz Sperl übernahm ab 1954 die Aufgabe des Sitzungspräsidenten.

1963

Ab 1963 fanden die Fastnachtssitzungen im neu erbauten Bürgerhaus statt. Hier konnten die Sitzungen prunkvoller gestaltet werden, es blieb trotzdem eine „Fassenacht zum Anfassen“.

1964

Paul Wichmann, ein echter „Meenzer Bub“, übernahm das Zepter des Sitzungspräsidenten (bis 1972). Die Niedernhäuser Fastnacht wurde immer bekannter und beliebter.

Bis 1987

Die Fastnachtssitzungen erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass die jeweiligen Landräte gerne zu Besuch kamen. Sitzungspräsidenten in dieser Zeit waren neben Paul Wichmann, Heinrich Reitz (1973 – 1976), Kurt Komarnyckyj (1976 – 1978),  Heinz Sperl (1979 – 1994).

Der Orden 1987 zeigte für den Ortsteil Lichtenberg das Schloss.

1988/ 1989

1988 wurde die Abteilung Karneval im 1.FCN gegründet, da die Planungen und Vorbe­reitungen für die Fastnachtssitzungen immer mehr Zeit erforderten, die der Gesamt­vorstand des 1.FCN  allein nicht mehr leisten konnte.

Klaus Kowarsch wurde1989 zum ersten Abteilungsleiter der Abteilung Karneval gewählt.

Die  Idee,  die  Ortsteile  auf  den  Orden  darzustellen  wurde  verwirklicht, die  Orden  zeigten:
1988 Niederhausen die St. Jost Kapelle; 1989 für Nonrod die Figur des Brunnens.

1990 bis 1994

Die sch„ne Idee, Darstellung  der  Ortsteile  auf den Orden, wurde fortgefhrt. Sie  zeigten:
1990 das Schulhaus fr Billings, 1992 den Ortsteil Steinau mit dem Schulhaus; 1993  für
Messbach das Schulhaus.

Im Jahr 1991 fielen die Fastnachtsfeiern aus. Wegen des Golf-Krieges war den Narren das Lachen vergangen.

Heinz Sperl legte 1994 das Amt des Sitzungspräsidenten aus gesundheitlichen Gründen nieder.

1995

Als neuer Sitzungspräsident konnte das langjährige Elferratsmitglied Heinz Bert gewonnen werden. Gleich bei den ersten Sitzungen zeigte sich, dass man mit ihm einen guten Griff gemacht hatte, denn er leitete die Sitzungen sehr souverän. In dieser Kampagne gab es eine weitere Premiere: Melanie Groß zeigte als Tanzmariechen ihr Können.

1996

Dieses Jahr stand unter dem Motto „M€ärchen aus 1001 Nacht“.

Zu den Garanten für erfolgreiche Sitzungen zählte Klaus Kowarsch, der als „Boxer Harry Muskel“ in den närrischen Ring stieg und dort durch (lach) technischen K.O. gewann. Als Neuling in der Bütt glossierte ein Protokoller, Peter Kimes, fortan die Geschehnisse weltweit und Hausen nah.

1997

Im Jubiläumsjahr, 4 x 11 Jahre, wechselte das Tanzmariechen: Nadine Hartmann über­nahm dieses Amt. Von der Förderation Europäischer Narren (FEN) wurden verdiente Narren mit dem besonderen Orden „Narr in Gold/ Silber“ geehrt. Als neue Gruppe mischten die „Fischbachtaler Schürzenjager“ mit ihren Liedern den Saal richtig auf.

Zum neuen Abteilungsleiter wurde Jürgen Schmelzle gewählt.

1998
Das  Motto „Gro‚baustelle  in  der  Hall  – Clownerie  im  Fischbachtal“ zeigt,  dass
Umbauarbeiten  im  Bürgerhaus  dazu  zwangen,  die Aktivit…ten  etwas  einzuschrä…nken.
Trotzdem  wurden  die  Sitzungen  durchgeführt und  die  nä…rrischen  G…äste  waren  bester
Laune.

1999

Das Motto dieser Kampagne hieß: „Kunterbunt, so ist der Saal – beim Karneval im Fischbachtal“.  Mit „Ich bin noch zu klein“ ging die kleine Elena Kowarsch erstmals in die Bütt. Mit einem fast philosophischen Vortrag „Rund um die Nase“ begeisterte und ver­blüffte Ewald Ritter.

2000

die Narren starteten unter dem Motto: „2000-Feier ist vorbei, jetzt lebe hoch die Narretei“ ins 21. Jahrhundert. Genannt werden muss die arme „Petronella“. Mit dieser etwas anders gearteten Person verabschiedete sich unsere langjährige Büttenrednerin Kätha Schmunk von der närrischen Bühne.

2001

„Flieg mit mir durch Zeit und Raum, beim Karneval ist´s wie im Traum“. Analog zum Motto gab es einen fliegenden Wechsel beim Tanzmariechen : Elena Kowarsch übernahm diesen Tanz. Nach sehr langer Pause waren wieder dabei, ein schneeellles Ehepaar, Lisbeth und Hannes alias Renate und Reiner Peter.

2002
Ob EURO, D-Mark, ganz egal, die Fastnacht bleibt im Fischbachtal“. Auch die Haiser
Fastnacht  stand  im  Zeichen  der  W…ährungsumstellung. Das  neue  Geld war  zwar  noch
gewö„hnungsbedürftig, die Stimmung war aber dadurch nicht zu beeinträ…chtigen.

2003

50 jähriges Jubiläum der Haiser Fastnacht mit dem Motto: „50 Jahre rund und froh, FCN mach  weiter so“. Die Bütt musste mit einem leeren Bierkasten versehen werden, damit der  Redner über den Rand schauen konnte: der achtjährige Michael Collier gab sein Debüt und riss als „Fußballer“ das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

Und noch eine Premiere:

Der erste Fastnachtszug schlängelte sich im Sommer durch Niedernhausen. An diesem Umzug nahmen viele Fußgruppen unserer Vereine teil. Weitere Narren z.B.: aus Dieburg, Ueberau und Lengfeld sowie zwei Spielmannszüge sorgten für ein buntes Bild. Im Vorstand wurde der Entschluss gefasst, bei besonderen Anlässen erneut einen Umzug zu starten.

2004

Das Bürgerhaus in Niedernhausen wurde umgebaut. Großzügig hatte uns die Stadt Groß Bieberau ihre Stadthalle für die Sitzungen zur Verfügung gestellt. Unter dem Motto „Wir feiern Fastnacht – ist doch klar, notfalls a in Bieweraa“ wurde auch hier kräftig gefeiert.

Unser Dank gilt der Stadt Gro†ß Bieberau.

2005

„Auswärts phantastisch – in Hause bombastisch“ war das Motto im neu gestalteten Bürgerhaus Niedernhausen. Am Ende der letzten Sitzung gab der Sitzungspräsident Heinz Bert, für alle überraschend, seinen Rücktritt von diesem Amt bekannt. Er sagte, elf Jahren an der Spitze der Narrenschar sind genug, er wolle Platz für Jüngere machen.

2006

„Die Welt dreht sich ums runde Leder, wir feiern Fastnacht und zwar jeder“ war das Motto. Die Sitzungen begannen unter Führung von Jürgen Schmelzle. Der Protokoller, Peter Kimes, hänselte in seinem Vortrag den Elferrat. Kurzerhand wurde er „verhaftet“ und in den Elferrat geführt. Und dann der große Schreck für manche Niedernhäuser: ein Billingser ist neuer Sitzungspräsident. Kimes ist der zweite gebürtige Meenzer in dieser Funktion.

2007

„Erleb die Welt vierfarbig bunt, im Fischbachtal geht´s närrisch rund“, so lautete das Motto der Kampagne 2007. Seit Beginn der Haiser Fastnacht gehören die Ballettgruppen zu den Stützen der Sitzungen. An dieser Stelle soll einmal die Leistung aller Trainerinnen und Tänzerinnen gewürdigt werden. In die Tänze wurden öfter tolle Effekte eingebaut, die von allen Mädels viel Einsatz verlangten.

2008

Das Motto dieser Kampagne lautete: „5 x 11 sind fünfundfünfzig, wir feiern Fastnacht und zwar zünftig“, passend zum 55 jährigen Jubiläum der Abteilung Karneval. Ein bunter Sitzungsreigen aus Vorträgen und Balletts, allesamt von Akteuren aus den eigenen Reihen gestaltet,  brachte die Narren zum Lachen und Mitmachen.

Im Juni fand die zweite Sommerfastnacht mit einem Umzug statt. Ein farbenprächtiger Umzug zog durch Niedernhausen. Neben vielen Gruppen aus den ortsansässigen Vereinen, sowie  dem mit uns befreundeten 1. Messeler Tanzsportclub & Karnevalverein Narrhalla, erhielten wir Unterstützung vom Musikzug der Jokusgarde Mainz-Kastel.

2009

„Wir feiern dies´ Jahr ganz normal, Karneval im Fischbachtal“.  Dieses Motto sollte zeigen, dass wir auch ohne Jubiläum auf die Pauke hauen können. Die Sitzung begann mit einen Auftaktspiel, ein Ehepaar „zappte“ sich durch die Fernsehprogramme, ein Anspielen auf manches Verhalten der Besucher unserer Sitzungen. Ein „Neuling“ in der Bütt, Sabine Wall, brachte als „Fastnachtgeschädigte“ Stimmung in den Saal.

2010

Mit dem Motto „Trotz Wirtschaftskrise  —  Kurzarbeit, ist Fastnacht doch die schönste Zeit“ gaben wir einen Hinweis auf die Wirtschaftslage unserer Republik. Der Orden zeigte einen Narren, der die Hosentaschen nach außen dreht, jedoch kein Cent fällt heraus.  Bei der Begrüßung wurden die anwesenden Narren vereidigt, sie sollten aktiv an der Sitzung teilnehmen. Zum zehnten und letzten Mal als Tanzmariechen dabei: Elena Kowarsch. Neulinge auf der Bühne: eine Gruppe junger Leute begeisterte als „Starparade“ die Anwesenden. Wegen des mittelmäßigen Besuchs der Sitzungen wurde im Vorstand über die Verringerung der Anzahl der Sitzungen nachgedacht.

Die  Jugend  forderte ihr  Recht.  Sie  m„chten  eine  neue  Form  der  traditionellen  Sitzungen erproben. Nadine und Nicole Hartmann organisierten die 1. Partysitzung unter dem Motto „Hause  goes  Hollywood„. Die  Versorgung der Besucher wurde von den Damen der Balletts wahrgenommen. Bei der Partysitzung  heizten DJˆs den zahlreichen Besuchern ein.  Abgerundet wurde die „Party_Sitzung“ durch Tanzdarbietungen unserer eigenen Balletts. Diese Sitzungsart wurde ein voller Erfolg.

2011

„Auf Wolken schweben wir allemal, beim Karneval im Fischbachtal“. So lautete das himmlische Motto. Begrüßt werden konnte ein neues Tanzmariechen: Katharina Kowarsch. Unsere Balletts zeigten wie in jedem Jahr hervorragende Leistungen. Mit der Choreografie und den Kostümen als „Wildkatzen“ zeigte die Ballettgruppe „Twister“ einen hervor zu hebenden Auftritt. Das Männerballett „störte“ während der ganzen Sitzung den Ablauf mit (abgesprochenen) Kurzauftritten. Die Hexen glossierten das Geschehen im Wartezimmer des Arztes Dr. Heller.

2012

Mit dem Motto „Im Dschungel ist´s Gebrülle groß, in Hausen sind die Narren los“ starteten wir in die 59. Kampagne. Ein Debütant in der Bütt, Felix Braune, brachte der Narrenschar  mit  einer 5  Minutenfassung von Goethes Faust „Kultur“ dar. Neben den gewohnt guten  Ballettdarbietungen fanden die „Landgrä…flichen Stadtpfeifer aus dem Amt Lichtenberg“ (Posaunenchor) mit Mainzer Fastnachtslieder sehr guten Anklang. Ihnen gelang es, die anwesenden Narren mä…chtig in Fahrt zu bringen.

Unser befreundeter Verein „Narrhalla“ aus Messel feierte sein 66jähriges Jubiläum.  Zu diesem Anlass gab es dort ein Prinzenpaar. Prinz Ralph I. und Prinzessin Bärbel I. besuchten uns in der dritten Sitzung. Nach unseren Recher­chen war dies das erste Prinzenpaar, das uns in Niedernhausen besucht hatte.

Am Fastnachtsamstag nahmen wir mit ca. 30 Personen am Jubiläumsumzug in Messel teil.

Die Partysitzung stand mit dem Motto „Hause goes jungle„, in Anlehnung an das Gesamtmotto. Besuch: sehr gut, Organisation und Durchführung wie im Vorjahr.

2013

Die Abteilung Karneval feierte ihren  60. Geburtstag mit dem Motto:
„Lasst Puppen tanzen, es ist so weit, 60 Jahre Narrenzeit“.
Es war eine sehr kurze Kampagne, am 26. Januar fand bereits die erste Sitzung statt. Der frühe  Termin  führte bei  den  Besucherzahlen  zu  einem  „Negativrekord“,  insbesondere bei der Sonntagsitzung.
Wie  immer  pr…äsentierten  unsere  Balletts  gute  Leistungen,  wobei  zwei  hervorgehoben  werden  sollten:  unsere  Allerkleinsten,  die  „Tanzm…use“ mit  „Waka  Waka“ (Song  von  Shakira), die mit Zustimmung mit den Eltern erstmals auch am Anfang der Abendsitzungen  auftreten  durften  und  das  Ballett  „Twister“ mit  seiner  tollen  Darbietung  als  „Spieluhrpuppen“.
Neben  den  Büttenrednern  mischte  die  „Starparade“  den  Saal  musikalisch  richtig  auf.  Ein Neuer in der Bütt, Armin Disser, war als „Hausmeister“ unterwegs. Abgerundet wurden die Vortr…ge  mit  einem  Zwiegespr…äch  von  Klaus  Kowarsch  und  Sabine Wall  über  „Urlaub  im Gebirge oder an der See“.
Getreu  dem  Kampagnenmotto  wurde vom  eingespielten  Team, Nadine  und  Nicole Hartmann, mit  „Hause  goes  back  to  toys“ zur  Partysitzung  eingeladen.  Diese Art  der Fete entwickelt sich zu einem besonderen Treffen für Junge und Junggebliebene.
Die Abteilung Karneval wä…hlte einen neuen Abteilungsleiter: Stefan Braune. Stellvertreter wurde Bernd Hehl.

2014

„Poseidon…s Zorn kann uns nicht st‡ör…n, wir feiern Fastnacht, er kann…s ruhig hö‡r…n“.
In der ersten Sitzung gabˆs eine Besonderheit, der Sitzungspr…äsident konnte wegen einer Stimmbanderkrankung  nicht  die  Sitzung  leiten.  Der  neue  Abteilungsleiter,  Stefan  Braune, sprang in die Bresche und führte mit Bravour durch diese Sitzung. Als „Liliputaner“ mit seiner eigenen Minibütt gab Bernd Hehl sein nä…rrisches Bühnendebüt. Auch Stefan Braune ging als „Fernsehgucker“ erstmals in die Bütt. Der Sprachkundler für viele  deutsche  Dialekte,  Ewald  Ritter, sorgte  für  Hochstimmung. Zum  Abschluss  der Sitzungen gab es ein besonderes Highlight: ein neues Mä…nnerballett namens „Hot Wings“. Sieben  junge  Fischbachtaler  wirbelten  als  „Cowboys“  über  die  Bühne. Insbesondere  die Damen forderten nach dem Tanz lautstark Zugaben.
„Hause  goes  far  far  away“  lautete  das diesj…ährige  Motto  der  Partysitzung. Neben  den Damenballetts traten zwei umjubelte M…ännerballetts auf: aus Nieder Klingen und unser neu gegründetes  Mä…nnerballett  „Hot Wings“. Nadine  und  Nicole  Hartmann  gaben die Organisation  ab  2015  aus  beruflichen  Gründen  ab.  Wir  sagen  Danke  für  die  bisher geleistete Arbeit.

2015

Die erste Fastnachtssitzung der Kampagne 2015 fand Mitte Januar unter dem  Motto:
„Wir brauchen Stimmung und kein Geld, f†ür uns…re Reise um die Welt“  statt.
Der  Elferrat  hatte  Platz  in  einem  Korb  unter  einem Hei߆luftballon genommen  der  über Schloss Lichtenberg schwebte. Im ersten Vortrag erz…ählte „einer aus dem Neubaugebiet“, Berndt Hehl, von den Erfahrungen mit der Gemeindeverwaltung Fischbachtals und seinem Kampf  mit der Odenwä…lder Sprache  Gemeinsam entführten uns die Balletts „Sternchen“ und  „Rainbows“ mit  sch„önen  Kostümen  rund  um  die  Welt. Als  Karnevalist zeigte Klaus Kowarsch wortgewaltig, dass  die  Narretei  etwas  mit  Arbeit  und  Geist zu  tun  hat. Der Posaunenchor  überraschte  mit  der  „Muppetsshow“  und  einem musikalischen  Streifzug durch  die  Schlagerwelt.  Insbesondere  der  italienische  Song  „Marina“,  mit  Solist  Antonio wurde laut bejubelt.
Wegen eines  nicht  ausgeschalteten  Bgeleisens  trug Lisbeth  ihre  ‰Ängste  auf  die  Bühne, w…ährend  Hannes nur  etwas  zu  essen  haben wollte. Das  Ballett  „Glamourgirls“  zeigte tanzend  ein  Footballspiel. Als  betrunkener  Ehemann wankte Ewald  Ritter  auf  die  Bühne und erzä…hlte Geheimnisse von zuhause. Einen Tanz der vier Elemente „Luft-Wasser-Feuer- Erde“ prä…sentierte das Ballett „Twister“. Ein Urlauber, Jens Muth,  berichtete in der Bütt mit losem Mundwerk von seinen Erlebnissen im  Urlaub. Das Mä…nnerballett „Hot Wings“ fegte als  letzte  Gruppe  ber  die  Bühne.  Sie  tanzen  nach  südamerikanischen  Rhythmen  unter Einbeziehung artistischer Elemente und zogen insbesondere die Damenwelt in ihren Bann. Nach  37  Jahren  aktiver  nä…rrischer  Laufbahn  wurde  Karin  Kowarsch  in  den  „Ruhestand“ verabschiedet.
Dank des Balletts „Twister“, vor allem der Organisatorin Melanie Gross, konnte wieder eine Partysitzung durchgeführt  werden.  Die  Veranstaltung lehnte  sich  an  das  Gesamtmotto „Reise um die Welt“ an. Die zahlreichen Besucher zeigten, dass die Partysitzung zu Recht in der Gesamtplanung ihren Platz gefunden hat. Für das leibliche Wohl der G…äste sorgten die Damen der verschiedenen Balletts.

Soweit eine Kurzfassung der nä…rrischen Aktivitä…ten der Abteilung Karneval.
Stand:  April 2015